21.10.202120:00 UhrFilmclub: Little Women

21.10.2021
20:00 Uhr
Filmclub: Little Women

Little Women
Donnerstag, 21. Oktober 2021 | 20 Uhr im Jugend- & Kulturzentrum Komplex | Eintritt 5,-€/3,-€

Es gilt die 3-G Regel.

Vier junge Frauen im Amerika Mitte des 19. Jahrhunderts, die ihr Leben selbstbestimmt nach eigenen Vorstellungen gestalten wollen und dabei teils große gesellschaftliche Hindernisse überwinden: LITTLE WOMEN folgt den unterschiedlichen Lebenswegen der March-Schwestern Jo (Saoirse Ronan), Meg (Emma Watson), Amy (Florence Pugh) und Beth (Eliza Scanlen) zu einer Zeit, in der die Möglichkeiten für Frauen begrenzt waren. Erzählt aus der Perspektive von Jo March, dem Alter Ego von Autorin Louisa May Alcott, und sowohl basierend auf dem Roman wie auch auf den persönlichen Schriften Alcotts. Greta Gerwig, Oscar®-nominiert für „Beste Regie“ und „Bestes Originaldrehbuch für „Lady Bird”, präsentiert mit LITTLE WOMEN ihr neuestes Werk und erweist sich damit abermals als kraftvolle Interpretin weiblichen Selbstverständnisses.

Filmkritik auf programmkino.de:

Gut 150 Jahre, nachdem Louisa May Alcott ihren Roman „Little Women“ veröffentlicht hat, gibt es eine neue Adaption, die mit Spannung erwartet wurde, weil Greta Gerwig, die Queen des Independent-Kinos, nicht nur die Regie führte, sondern auch das Skript verfasst hat. Sie nähert sich der Geschichte um vier junge Frauen sehr behutsam und mit einem unvergleichlichen Gefühl von Nostalgie. Denn Gerwig hat die Struktur des Romans aufgebrochen und arbeitet sehr stark mit Rückblenden, so dass die emotionalen Highlights immer wieder einander gegenübergestellt werden.

Webseite: www.LittleWomen.de

USA 2020
Regie& Buch: Greta Gerwig
Darsteller: Saoirse Ronan, Emma Watson, Florence Pugh, Laura Dern, Meryl Streep
Länge: 134 Minuten

Diese Veranstaltung wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

18.11.202120:00 UhrFilmclub: Die Känguru Chroniken

18.11.2021
20:00 Uhr
Filmclub: Die Känguru Chroniken

Die Känguru Chroniken
Donnerstag, 18. November 2021 | 20 Uhr im Jugend- & Kulturzentrum Komplex | Eintritt 5,-€/3,-€

Es gilt die 3-G Regel.

Das Känguru zieht bei seinem Nachbarn, dem unterambitionierten Kleinkünstler Marc-Uwe, ein. Doch kurz darauf reißt ein rechtspopulistischer Immobilienhai die halbe Nachbarschaft ab, um mitten in Berlin-Kreuzberg das Hauptquartier der internationalen Nationalisten zu bauen. Das findet das Känguru gar nicht gut. Es ist nämlich Kommunist. (Äh ja, das hatte ich vergessen zu erwähnen.) Jedenfalls entwickelt es einen genialen Plan. Und dann noch einen, weil Marc-Uwe den ersten nicht verstanden hat. Und noch einen dritten, weil der zweite nicht funktioniert hat. Den Rest kann man sich ja denken. Vier Nazis, eine Hasenpfote, drei Sportwagen, ein Psychotherapeut, eine Penthouse-Party und am Ende ein großer Anti-Terror-Anschlag, der dem rechten Treiben ein Ende setzen soll. Nach einer wahren Begebenheit.

Filmkritik auf programmkino.de:

Seit gut zehn Jahren gibt es das Känguru, erfunden vom Autor, Liedermacher und Kleinkünstler Marc-Uwe Kling, der für einen Podcast aus seinem fiktiven WG-Leben mit dem sprechenden Känguru erzählte. Nach erfolgreichen Hörbüchern und Büchern mit dem Känguru kommt nun der von Fans heiß erwartete Film. Die episodische Struktur des literarischen Sammelsuriums hat Marc-Uwe Kling in eine durchgehende Handlung verwandelt, spielt dabei jedoch gekonnt mit der Form, wenn er erzählt wie sein anarchisches Alter Ego und das kommunistische Känguru alles daransetzen, die Baupläne eines Nazi-Bonzen zu durchkreuzen. Herausgekommen ist der wohl schrägste und witzigste Film des Jahres.

Webseite: www.x-verleih.de

Deutschland 2020
Regie: Dani Levy
Darsteller: Dimitrij Schaad, Rosalie Thomass, Adnan Maral, Henry Hübchen, Bettine Lamprecht
Länge 90 Min.

Diese Veranstaltung wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

16.12.202120:00 UhrFilmclub: Berlin Alexanderplatz

16.12.2021
20:00 Uhr
Filmclub: Berlin Alexanderplatz

Berlin Alexanderplatz
Donnerstag, 16. Dezember 2021 | 20 Uhr im Jugend- & Kulturzentrum Komplex | Eintritt 5,-€/3,-€

Dies ist die Geschichte von Francis (Welket Bungué). Auf der Flucht von Afrika nach Europa kentert er und rettet sich mit letzter Kraft an einen Strand der Mittelmeerküste. Dort schwört er dem lieben Gott, dass er von nun an ein guter, ein anständiger Mensch sein will. Bald führt Francis‘ Weg nach Berlin und jetzt ist es an ihm, seinen Schwur auch einzuhalten.

Doch die Lebensumstände als staatenloser Flüchtling machen es ihm nicht einfach. Das Schicksal wird ihn auf eine harte Probe stellen. Dann trifft er auf den zwielichtigen deutschen Drogendealer Reinhold (Albrecht Schuch) und die Leben der beiden Männer verbinden sich zu einer düsteren Schicksalsgemeinschaft.

Immer wieder versucht Reinhold, Francis für seine Zwecke einzuspannen, immer wieder widersteht er. Schließlich wird Francis von Reinhold verraten und verliert bei einem Unfall seinen linken Arm. Francis wird von Mieze (Jella Haase) aufgenommen und aus seiner Verzweiflung gerettet. Die beiden verlieben sich und werden ein Paar. Seine Geschichte könnte sich nun eigentlich gut ausgehen. Doch Francis kann der Anziehung von Reinhold nicht widerstehen…

Kritik Programmkino.de:
Nach dem Berlinale-Erfolg mit „In den Gängen“ und dem Kassen-Coup „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ folgt nun der nächste Streich des schwäbischen Arthaus-Produzenten Jochen Laube. Er traute Regisseur Burhan Qurbani, 39, zu, in seinem dritten Spielfilm den Jahrhundertroman von Alfred Döblin zu verfilmen. Der Sohn afghanischer Flüchtlinge verlegt den Klassiker in das Berlin von heute. Aus Franz Biberkopf wird Francis (Welket Bungué), ein Flüchtling aus Westafrika. Er möchte ein guter

Mensch sein. Doch die Verhältnisse, die sind nicht so. An seiner Seite Escort-Girl Mieze (Jella Haase), das Sinnbild aufrichtiger Liebe. Sowie als fieser Verführer der mephistophelische Freund Reinhold (teuflisch gut: Albrecht Schuch). Stolze drei Stunden dauert das wuchtige Lehrstück über das Fressen und die Moral. Eine rigorose Zumutung – die sich freilich in jeder Minute lohnt. Deutsches Kino in Bestform! Den Goldenen „Bär-lin Alexanderplatz“ gab es zwar nicht. Aber nach der Berlinale ist vor dem Deutschen Filmpreis.

Webseite: www.berlinalexanderplatz-derfilm.de

Deutschland, 2020
Regie: Burhan Qurbani
Darsteller: Welket Bungué, Jella Haase, Albrecht Schuch, Joachim Król, Annabelle Mandeng, Nils Verkooijen
Filmlänge: 183 Minuten

Berlin – Alexanderplatz
Donnerstag, 16. Dezember 2021 | 20 Uhr im Jugend- & Kulturzentrum Komplex | Eintritt 5,-€/3,-€

Diese Veranstaltung wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien