16.12.2021
20:00 Uhr
Filmclub: Berlin Alexanderplatz

Berlin Alexanderplatz
Donnerstag, 16. Dezember 2021 | 20 Uhr im Jugend- & Kulturzentrum Komplex | Eintritt 5,-€/3,-€

Dies ist die Geschichte von Francis (Welket Bungué). Auf der Flucht von Afrika nach Europa kentert er und rettet sich mit letzter Kraft an einen Strand der Mittelmeerküste. Dort schwört er dem lieben Gott, dass er von nun an ein guter, ein anständiger Mensch sein will. Bald führt Francis‘ Weg nach Berlin und jetzt ist es an ihm, seinen Schwur auch einzuhalten.

Doch die Lebensumstände als staatenloser Flüchtling machen es ihm nicht einfach. Das Schicksal wird ihn auf eine harte Probe stellen. Dann trifft er auf den zwielichtigen deutschen Drogendealer Reinhold (Albrecht Schuch) und die Leben der beiden Männer verbinden sich zu einer düsteren Schicksalsgemeinschaft.

Immer wieder versucht Reinhold, Francis für seine Zwecke einzuspannen, immer wieder widersteht er. Schließlich wird Francis von Reinhold verraten und verliert bei einem Unfall seinen linken Arm. Francis wird von Mieze (Jella Haase) aufgenommen und aus seiner Verzweiflung gerettet. Die beiden verlieben sich und werden ein Paar. Seine Geschichte könnte sich nun eigentlich gut ausgehen. Doch Francis kann der Anziehung von Reinhold nicht widerstehen…

Kritik Programmkino.de:
Nach dem Berlinale-Erfolg mit „In den Gängen“ und dem Kassen-Coup „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ folgt nun der nächste Streich des schwäbischen Arthaus-Produzenten Jochen Laube. Er traute Regisseur Burhan Qurbani, 39, zu, in seinem dritten Spielfilm den Jahrhundertroman von Alfred Döblin zu verfilmen. Der Sohn afghanischer Flüchtlinge verlegt den Klassiker in das Berlin von heute. Aus Franz Biberkopf wird Francis (Welket Bungué), ein Flüchtling aus Westafrika. Er möchte ein guter

Mensch sein. Doch die Verhältnisse, die sind nicht so. An seiner Seite Escort-Girl Mieze (Jella Haase), das Sinnbild aufrichtiger Liebe. Sowie als fieser Verführer der mephistophelische Freund Reinhold (teuflisch gut: Albrecht Schuch). Stolze drei Stunden dauert das wuchtige Lehrstück über das Fressen und die Moral. Eine rigorose Zumutung – die sich freilich in jeder Minute lohnt. Deutsches Kino in Bestform! Den Goldenen „Bär-lin Alexanderplatz“ gab es zwar nicht. Aber nach der Berlinale ist vor dem Deutschen Filmpreis.

Webseite: www.berlinalexanderplatz-derfilm.de

Deutschland, 2020
Regie: Burhan Qurbani
Darsteller: Welket Bungué, Jella Haase, Albrecht Schuch, Joachim Król, Annabelle Mandeng, Nils Verkooijen
Filmlänge: 183 Minuten

Berlin – Alexanderplatz
Donnerstag, 16. Dezember 2021 | 20 Uhr im Jugend- & Kulturzentrum Komplex | Eintritt 5,-€/3,-€

Diese Veranstaltung wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien